19 Februar 2007

Wertvolle Infromationen...

Oft erhalte ich kurze emails mit wenigen Zeilen wie diesen:

Herzlichen Dank für all die wertvollen Infos , die ich in den letzten Tagen von Ihnen erhalten habe!
Monika G.


Ich möchte mich dafür öffentlich einmal ganz herzlich bedanken. Ich komme nämlich nicht dazu ALLE mails persönlich zu beantworten. Deswegen mein besonderer Dank an dieser Stelle.

14 Februar 2007

Osteoporose Kochendichte-Messung

Folgende Frage erhielt ich zur Osteoporose und zur Knochendichte-Messung:

Hallo Rene,

bin 57 Jahre alt und habe bisher immer meinen Fuß per
Ultraschall bezügl. Osteoporose messen lassen. Hier war
alles in Ordnung. Habe jetzt des öfteren gehört, dass diese
Messung nicht aussagekräftig sei. Das DXA-Verfahren
(Röntgen) der Wirbelsäule sei aussagekräftig. Wie soll
ich mich verhalten? Fürchte mich ansich vor Röntgenstrahlen,
wenn sie nicht unbedingt sein müssen.
Was raten Sie mir?

Gruß Ingrid


Also ich muss sagen, dass ich nicht der Experte für klinische Diagnosen mittels "Apparaten" bin. Ich bin da einfach nicht auf dem neuesten Stand.

Mein Stand:

Die Ultraschalluntersuchung der Ferse ist vom Berufsverband der Orthopäden meines Wissens noch nicht anerkannt, weil diese wohl noch nicht ganz "ausgereift" sei. Die Methode ist aber sehr einfach und schnell, wird aber von den Kassen (gesetzl.) nicht bezahlt. Manche Kliniken verlangen dafür 30 - 70 Euro. Man kann das von seinem Orthopäden wesentlich günstiger haben...

Nur wenn schon ein Osteoporose bedingter Bruch vorlag, übernehmen die Kassen die Kosten.

Standard ist heute eher die Diagnose einer Osteoporose mittels des T-Werts aus der Knochendichtemessung durch eine Computertomographie (CT). Der T-Wert gibt die Abweichung der individuellen Knochendichte vom Normwert (= Knochendichte der gesunden Altersgruppe gleichen Geschlechts) an. So besteht bei einem T-Wert von -1,0 bis -2,5 eine "Knochenarmut" (Osteopenie). Sinkt der T-Wert unter -2,5, wird von einer Osteoporose ausgegangen.

Das CT arbeitet aber mit Röntgenstrahlen; man muss halt selbst die "Risiken" abschätzen.

Wenn ich das machen lassen würde, würde mir das Ultraschall von jemand genügen, der das gut lesen kann - und da gibt es Unterschiede.

Wichtig ist bei der Osteoporose:

Gesunde Ernährung,
Säure-Basen-Haushalt,
Bewegung.

Bei der Bewegung ist vor allem ein ZUG und DRUCK auf die Knochen wichtig.

Ich empfehle sich ein nettes Fitness-Studio zu suchen, dass einem gefällt. Dort gibt es nämlich Geräte, mit denen man exzellent vorbeugen kann!

Was soll ich denn noch essen?

Ja... "Was soll ich denn noch essen?"...

Der Artikel vom 8. Februar (http://naturheilkunde-alternativmedizin.blogspot.com/2007/02/transfettsuren-sind-die-eigentlichen.html) hat ja einigen "Staub" aufgewirbelt...

Das war so gewollt.

Das war meine Absicht.

Das hat funktioniert.

Insgesamt erhielt ich (mit den Kommentaren) 115 emails.

Ich muss sagen: Danke. Und: Sensationell.

Bleibt die Frage:

WAS soll ich denn überhaupt noch essen?

Die Antworten die ich erhielt lassen sich in zwei Kategorien gliedern:

1. Genau Richtig - weiter so! Dazu: Rohkost, naturbelassene Lebensmittel usw.

2. "Also wenn man das alles berücksichtigt, braucht man ja gleich gar nichts mehr Essen."

Die Situation ist tatsächlich schwierig.

Ich zitiere mal ein wenig aus der Einführung zu meinem "email-Abnehm-Kurs":

"Natürlich essen" - klingt einfach, ist aber gar nicht leicht, wie die Studien zeigen. Wir essen längst nicht mehr nur wegen des Hungers, sondern aus Appetit.

Dazu kommt dann noch die Gewohnheit. Mit 30 Jahren haben Sie im Schnitt schon 40.000 Mahlzeiten gegessen und damit ein permanentes Wiederholungstraining betrieben. Das abendliche Knabbern auf dem Sofa, Kantinenessen, Dosengerichte, zu Fett, zu süß und zu salzig sowieso.
aus: http://www.richtig-gesund-abnehmen.com/


Mit 14 Jahren habe ich mir das "Lehrbuch der Physiologie für Studierende der Medizin" gewünscht. Ich glaube ich hatte es in drei oder vier Wochen ausgelesen. Das Lehrbuch ist heute mehr als doppelt so dick. Aber haben wir weniger Kranke?

Ich wusste was ich wissen wollte und fand das alles zwar interessant, aber die eigentlichen Antworten fand ich nicht.

In den folgenden Jahren habe ich fast jedes Ernährungsbuch gelesen, was ich in die Hand bekam. Das lag wahrscheinlich daran, dass meine Oma nach einem Aufenthalt bei Dr. Bruker (Friede seiner Seele) begann, nach den Empfehlungen von Dr. Bruker zu leben. [Soll ich nebenbei erwähnen, dass meine Oma im März 85 Jahre alt wird? Sie hat immer noch ihr Haus, Ihren Garten und ist auf keine Hilfe angewiesen (außer wenn Sie ein Auto braucht, weil Sie keinen Führerschein hat)].

Nun denn:

Hier also die Quintessenz aller Nahrungs- und Ernährungsweisheiten...

Meine Weisheit besteht aus nur vier Worten.

Bereit?

....

...

..

.

Möglichst Naturbelassene Lebensmittel Essen.






Das ist alles.

"Möglichst" bedeutet nicht immer - obwohl das wünschenswert wäre.

In den Kreisen wo ich "verkehre" (also in der "normalen" Welt), gehören Geschäftsessen, Einladungen etc. dazu. Ich könnte das mit der Rohkost durchziehen, ich stehe das durch.

Aber was ist mit jemandem, der das 40, 50, 60 Jahre nicht anders kennt?

Einige würden sich damit in Ihrer "Gesellschaft" sofort zum Aussenseiter machen. Keine Einladung mehr erhalten, usw. Das wäre für viele "Stress" und der ist ja auch nicht gesund. Also mein Fazit: möglichst.

"Naturbelassene"...

Ist das was wir da essen noch Natur? Die Antwort überlasse ich allen Lesern.

"Lebensmittel"...

Lebt das eigentlich noch, was wir da Essen? Oder haben wir es schon mehrfach "totgekocht", "bestrahlt" oder durch mehrere industrielle Verarbeitungsstufen geschickt?

"Essen"...

Ißt Du noch - oder schlingst Du schon? [in Anlehnung an die Ikea-Werbung]

Dies möchte ich vielen Menschen zurufen. Alle sind gestresst, gehetzt. Frühstück muss ausfallen, keine Zeit. Zwischendurch schnell "was einwerfen", bevor es dann Mittags "Einheitsbrei" wie Pommes, Wurst, Mikrowelle gibt.

Zwischendurch noch ein paar "Naschis" - schließlich braucht man ja was "für die Seele". Tatsächlich ist der Blutzucker so weit runter, dass man tatsächlich meint man brauche das.

Abends... brauche ich wohl nicht zu erwähnen - oder.

Kühlschrank - Fernsehen - Sofa. Alles klar?

Bleibt ja immer noch die Frage:

Was mache ich denn jetzt?


Ich sage: fang an darüber nachzudenken, was Du Dir da in den Mund stopfst.

Die meisten machen sich mehr Gedanken darüber, ob die Schuhe zur Jacke passen, oder was für Zündkerzen die Besten fürs Auto sind, das beste Öl, die beste Hautcreme.

Soll man sich jetzt total verrückt machen?

Nein.

Ich behaupte, dass alle wissen was eher gesund und was eher schlecht ist - oder?

Und das Chips und Kekse keine Grundnahrungsmittel sind war doch auch vor meinem letzten Artikel klar - oder?

Die Wissenschaft findet aber nach und nach immer weiter heraus, warum diese Dinge nicht gesund sind - und: warum diese tatsächlich gesundheitsschädlich sind.

Es gibt also Dinge, die ich von meiner Liste streiche. Und da gehören die Chips dazu.

Ich esse lieber ein Stück 70% Kakao-Schokolade (ohne gehärtete Fette :-).

Um von diesen "Gewohnheitssüchten" loszulassen Bedarf es außer dem Willen auch praktikabler Strategien.

Eine dieser Strategien ist das Heilfasten.

Ich verdanke dem Heilfasten sehr viel. Warum das schreibe ich ein anderes mal.

Jedenfalls: wer sich mit Heilfasten auseinandersetzen möchte bekommt viele Halb- und Unwahrheiten zu hören.

Was wird zum Heilfasten nicht alles geschrieben... wenn Euch das interessiert [was es sollte], dann empfehle ich diesen Artikel von mir zum Heilfasten:

http://www.gesund-heilfasten.de/Heilfasten_Todesfaelle_Unsinn_und_Gefahren.html

Hier kommentiere ich einen Artikel von einem Arzt, der gegen das Fasten zu Felde zieht.

Alles Gute für die Gesundheit!

Ach ja: ich werde auch in Zukunft für "Staub" sorgen :-)

13 Februar 2007

Zerstreutheit - was hilft?

Leiden sie oft an Zersteutheit und möchten sich Hilfe aus der Natur holen?

Nun folgt ein Rezept, das ihrem Gehirn gut tun wird:

- Trinken sie einmal am Tag 1/4 Liter Jogurt oder Sauermilch und essen sie eine Scheibe Vollkornbrot dazu.

- Essen sie jeden Tag (unter gutem Kauen) 5 bis 6 Walnusskerne.

Mit diesen Lebensmitteln schafen sie eine optimale "Gehirnernährung".

Außerdem können sie ihrer "Zerstreutheit" auch mit einem Tee entgegenwirken:

Lassen sie sich in der Apotheke 1 Teil Engelwurz-Wurzel, 1 Teil Kalmuswurzel, 2 Teile Melisse, 3 Teile Kümmel und 4 Teile Kornblume mischen.

Setzten sie davon 2 1/2 Esslöffel über Nacht in 3/4 Liter Wasser an und Morgens kurz aufkochen.

Nach 10 Minuten ziehen lassen seihen sie die Lösung ab und trinken sie diese über den ganzen Tag verteilt in kleinen Schlucken.

Diese Anwendung sollten sie maximal 3 Wochen durchführen.

Zusätzlich können sie sich noch die homöopathische Aufbereitung des Ginkobaums aus der Apotheke besorgen. Davon 2 mal täglich 20 Tropfen mit etwas Flüssigkeit einnehmen, evtl. auch in den Tee dazu.

08 Februar 2007

Transfettsäuren - die wahren Bösewichter der Fette?

Transfettsäuren sind die eigentlichen Bösewichte der Fette, und ich wette ihr Arzt hat Ihnen noch nie etwas davon erzählt.

Wahrscheinlich haben Sie immer "nur" etwas vom Cholesterin gehört; aber die Blutcholesterinwerte können Sie fast gar nicht durch das "weglassen" von Cholesterin aus der Nahrung beeinflussen!

Aber Sie können es durch das Weglassen der Transfettsäuren beeinflussen.

Zunächst aber: Wie entstehen Transfettsäuren?
Transfettsäuren entstehen bei der Härtung von pflanzlichen Fetten. Transfettsäuren werden nicht auf Verpackungen deklariert (muss es in Deutschland auch nicht, in anderen Ländern zum Teil schon...).

Man kann aber auf den Verpackungen lesen: pflanzliche Fette, zum Teil gehärtet. In diesem Fall kann man davon ausgehen, dass Transfettsäuren in dem Produkt enthalten sind.

Transfettsäuren gehören zu den Substanzen, die das Cholesterin im Blut ganz besonders ungünstig beeinflussen. Sie erhöhen nämlich das "böse" LDL Cholesterin und erniedrigen das "gute" HDL Cholesterin.

Damit sind Transfettsäuren nicht gerade der Gesundheit förderlich. Das Problem in Deutschland ist, dass wir sowieso zuviel Fett essen UND vor allem zu viele veränderte Fette.

Einigen Erkenntnissen zufolge greifen Transfettsäuren auch in weitere "Körperprozesse" ein. Es wird zum Beispiel diskutiert, dass die Durchlässigkeit der Zellen erhöht wird und somit Schadstoffe leichter in die Zellen hinein gelangen können und dort die "Prozesse" stören. Transfettsäuren können auch das Immunsystem schwächen, indem sie beispielsweise die Funktion der B-Lymphozyten beeinträchtigen.

Da stellt sich sofort die Frage: Worin stecken diese Transfettsäuren?
Katastrophal sind vor allem Produkte die sehr stark industriell verarbeitet sind.

Hierzu gehören:

Chips und ähnliche süß-salzige Knabberprodukte; dann der komplette Bereich der Kekse.

Und dann natürlich alle fritierten Produkte... und dazu zählen natürlich die Pommes Frites. Auch Bratkartoffeln in Ölivenöl gebraten sind nicht gesund.

Man könnte denken: Kartoffel = gesund, Olivenöl = gesund, also: Bratkartoffeln in Olivenöl = supergesund.

Nichts könnte der Wahrheit weiter entfernt sein, denn bei der Erhitzung der pflanzlichen Fette entstehen eben diese Transfettsäuren!

Eigentlich ist das alles gar nicht neues...

aber: diese Transfettsäuren haben negative gesundheitliche Auswirkungen.

In diesem Zusammenhang sind die tierischen Fette schon wieder (fast) besser. Aber auch diese verfügen über zu viele "ungesättigten" Fettsäuren.

Bleibt noch das Problem Butter und Magarine.

Viele Magarinen (vor allem die in Nahrungsmitteln verwendet werden, wie zum Beispiel Blätterteig) sind besonders minderwertig und enthalten diese gehärteten Fette.

Bei streichfähigen Fetten reicht der Gehalt an Transfettsäuren von 1 % bis 17 %, bei Hartmargarine kann der Anteil höher sein. Bei vielen Margarine-Sorten ist heute der Gehalt an Transfettsäuren jedoch eher gering gehalten, da die möglichen schädlichen Wirkungen von Transfettsäuren inzwischen bekannt sind.

Ich empfehle immer Butter, weil es das natürlichere Lebensmittel ist. Da kann mir die Margarine-Industrie erzählen was sie will. Den Studien die von der Magarine-Industrie bezahlt werden traue ich keine 3 Zentimeter weit.

Also statt der Chips und Kekse zum Fernseher lieber vernünftig Abendbrot essen, damit Sie nicht wieder so schnell "Hunger" haben.

Das Geknabber (gerade vor dem Fernseher) ist besonders schädlich.

Letzter Appell: auch für die Kinder ist dieses Thema wichtig! Die Essen auch Obst gerne zwischendurch. Bei uns kommt auch zum Kaffee-Trinken immer ein Teller mit Obst auf den Tisch, zur Zeit vor allem Apfelstücke.