08 Februar 2007

Transfettsäuren - die wahren Bösewichter der Fette?

Transfettsäuren sind die eigentlichen Bösewichte der Fette, und ich wette ihr Arzt hat Ihnen noch nie etwas davon erzählt.

Wahrscheinlich haben Sie immer "nur" etwas vom Cholesterin gehört; aber die Blutcholesterinwerte können Sie fast gar nicht durch das "weglassen" von Cholesterin aus der Nahrung beeinflussen!

Aber Sie können es durch das Weglassen der Transfettsäuren beeinflussen.

Zunächst aber: Wie entstehen Transfettsäuren?
Transfettsäuren entstehen bei der Härtung von pflanzlichen Fetten. Transfettsäuren werden nicht auf Verpackungen deklariert (muss es in Deutschland auch nicht, in anderen Ländern zum Teil schon...).

Man kann aber auf den Verpackungen lesen: pflanzliche Fette, zum Teil gehärtet. In diesem Fall kann man davon ausgehen, dass Transfettsäuren in dem Produkt enthalten sind.

Transfettsäuren gehören zu den Substanzen, die das Cholesterin im Blut ganz besonders ungünstig beeinflussen. Sie erhöhen nämlich das "böse" LDL Cholesterin und erniedrigen das "gute" HDL Cholesterin.

Damit sind Transfettsäuren nicht gerade der Gesundheit förderlich. Das Problem in Deutschland ist, dass wir sowieso zuviel Fett essen UND vor allem zu viele veränderte Fette.

Einigen Erkenntnissen zufolge greifen Transfettsäuren auch in weitere "Körperprozesse" ein. Es wird zum Beispiel diskutiert, dass die Durchlässigkeit der Zellen erhöht wird und somit Schadstoffe leichter in die Zellen hinein gelangen können und dort die "Prozesse" stören. Transfettsäuren können auch das Immunsystem schwächen, indem sie beispielsweise die Funktion der B-Lymphozyten beeinträchtigen.

Da stellt sich sofort die Frage: Worin stecken diese Transfettsäuren?
Katastrophal sind vor allem Produkte die sehr stark industriell verarbeitet sind.

Hierzu gehören:

Chips und ähnliche süß-salzige Knabberprodukte; dann der komplette Bereich der Kekse.

Und dann natürlich alle fritierten Produkte... und dazu zählen natürlich die Pommes Frites. Auch Bratkartoffeln in Ölivenöl gebraten sind nicht gesund.

Man könnte denken: Kartoffel = gesund, Olivenöl = gesund, also: Bratkartoffeln in Olivenöl = supergesund.

Nichts könnte der Wahrheit weiter entfernt sein, denn bei der Erhitzung der pflanzlichen Fette entstehen eben diese Transfettsäuren!

Eigentlich ist das alles gar nicht neues...

aber: diese Transfettsäuren haben negative gesundheitliche Auswirkungen.

In diesem Zusammenhang sind die tierischen Fette schon wieder (fast) besser. Aber auch diese verfügen über zu viele "ungesättigten" Fettsäuren.

Bleibt noch das Problem Butter und Magarine.

Viele Magarinen (vor allem die in Nahrungsmitteln verwendet werden, wie zum Beispiel Blätterteig) sind besonders minderwertig und enthalten diese gehärteten Fette.

Bei streichfähigen Fetten reicht der Gehalt an Transfettsäuren von 1 % bis 17 %, bei Hartmargarine kann der Anteil höher sein. Bei vielen Margarine-Sorten ist heute der Gehalt an Transfettsäuren jedoch eher gering gehalten, da die möglichen schädlichen Wirkungen von Transfettsäuren inzwischen bekannt sind.

Ich empfehle immer Butter, weil es das natürlichere Lebensmittel ist. Da kann mir die Margarine-Industrie erzählen was sie will. Den Studien die von der Magarine-Industrie bezahlt werden traue ich keine 3 Zentimeter weit.

Also statt der Chips und Kekse zum Fernseher lieber vernünftig Abendbrot essen, damit Sie nicht wieder so schnell "Hunger" haben.

Das Geknabber (gerade vor dem Fernseher) ist besonders schädlich.

Letzter Appell: auch für die Kinder ist dieses Thema wichtig! Die Essen auch Obst gerne zwischendurch. Bei uns kommt auch zum Kaffee-Trinken immer ein Teller mit Obst auf den Tisch, zur Zeit vor allem Apfelstücke.

Kommentare:

Katlin hat gesagt…

"Man könnte denken: Kartoffel = gesund, Olivenöl = gesund, also: Bratkartoffeln in Olivenöl = supergesund.

Nichts könnte der Wahrheit weiter entfernt sein, denn bei der Erhitzung der pflanzlichen Fette entstehen eben diese Transfettsäuren!"

Gilt das denn dann fürs Braten ansich? Entstehen beim Erhitzen, auch von Gesunden Ölen, z.B. um Gemüse darin zu schwenken, immer diese Transfettsäuren?

Anonym hat gesagt…

Mein Kommentar dazu: es stimmt durchaus das Transfettsäuren nicht gesund sind. Aber nicht nur dies! Alles was man erhitzt ist denatuiert (denken wir an die Mailard-Reaktion) und somit nicht komplett verwertbar, deshalb sollte man eine vegetarische, vegane Ernährung bevorzugen.
Ansonsten finde ich den Artikel hilfreich. Ich persönlich Ernähre mich nach der zivilisierten Uhrnahrung.

Anonym hat gesagt…

Also ich denke, so lange man sich wohlfühlt, ist alles in Ordnung. Wir müssen uns einfach darüber im Klaren sein, dass unser Leben endlich ist. Wenn der eine sein Leben dadurch mehr genießen kann, dass er isst, was er eben im Augenblick will, dann ist das auch okay. Was nützt jemandem, der sich mit Rohkost oder vegetarischer nicht anfreunden kann, sich mit Abscheu zu etwas zu zwingen, das ihm seinen Alltag versaut, ihm die Laune verdirbt und ihn unausstehlich macht?? Am suspektesten sind mir darüber hinaus noch die Ernährungs- oder Sportfanatiker, die auf der anderen Seite ne Schachtel Kippen wegrauchen am Tag ...

Anonym hat gesagt…

DAnke für den hilfreichen Artikel!
MAch weiter so

Anonym hat gesagt…

Ja, das mit den Transfetten war mir weitgehend bekannt. Aber nicht, dass Bratkartoffeln in Olivenöl gebraten ungesund ist. Ich dachte immer dort käme es nur darauf an, ob das Olivenöl kaltgepresst ist - dann nur für Salate zu verwenden - oder nicht.
Wie sieht es mit Ghee aus? Das nehme ich in der Regel fast nur noch zum braten.
Danke.

Anonym hat gesagt…

Was ist denn bittschön "UHRnahrung" ???

Anonym hat gesagt…

Was ist denn bittschön "UHRnahrung" ???

Anonym hat gesagt…

Nun ja, ich stimme dem ja voll zu. nur frage ich mich langsam, wovon ich mich denn noch ernähren kann. Ernährung heißt ja auch Spaß am Essen. Die jüngsten Enthüllungen von Grenpeace bzgl des Herbizid-, Fungizid- und Pestizidanteils an unserem Obst und Gemüse haben mir wieder einmal sehr zu denken gegeben. Frontal 21 berichtete, dass unsere Bundesregierung (das Ressort Seehofer) die zulässigen Höchstgrenzen statt zu verringern um bis zu 100% angehoben hat. Gibt es überhaput noch eine Moral auf dieser Welt oder sind wir Menschen dazu verurteilt uns selber auszurotten. Sorry, war ein wenig weit weg vonm Thema, musste aber mal ausgesprochen werden

Brigitte hat gesagt…

Vorkommen in Lebensmitteln
Sie kommen vor allem in Fastfood-Produkten und vielen Backwaren vor, wenn billige, teilgehärtete Fette eingesetzt werden. Insbesondere enthalten Fertigprodukte, wie z. B. Pommes frites, Kekse, Kartoffelchips und verschiedene Back- und Bratfette hohe Dosen an Transfettsäuren. In einer Untersuchung des Schweizer Fernsehens waren Blätterteig, Frittieröl und Instantsuppen die Spitzenreiter, während beim früher beanstandeten Nutella nur noch geringe Konzentrationen gefunden wurden. Als Vorteile aus Sicht der Nahrungsmittelindustrie haben Fette mit Transfettsäuren eine relativ lange Lagerungsstabilität, Stabilität beim Hocherhitzen und günstige Konsistenz.
Niedrige bzw. keine Belastung mit Transfettsäuren weisen z. B. Schokolade, Fisch und frische Pflanzenöle auf. Durch Erhitzen von Pflanzenölen, die Linolsäure enthalten (wie Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Distelöl), entstehen Transfettsäuren. Solche Öle sollten u. a. deshalb nicht zum Braten verwendet werden.
Hohe Vorkommen an konjugierter Linolsäure weisen Produkte von Wiederkäuern (Milch, Rind, Lammfleisch) sowie die daraus erzeugten Lebensmittel, wie Käse, Butter oder (probiotischer) Joghurt, auf.

Veronika hat gesagt…

Hallo ihr alle,
bin ganz eurer Meinung, aber was nimmt man denn nun zum Braten? Und was ist Ghee? Es ist so schon schwer Gewicht zu verlieren und sich gesund zu ernähren. Aber es werden doch immer mehr Lebensmittel, die man nicht mehr essen kann oder soll!? Ich habe 15 Kilo Übergewicht und esse gern, aber nicht nur Rohkost. Ich muss auch mal was warmes und herzhaftes essen. Ihr nicht?
Gruß Veronika

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Gräber,

da ich mich sehr mit der Ernährung aus krankheitsgründen auseinander gesetzt habe weiß ich um Ihre Informationen. Die beste Ernährung sind rohe frischgepresste Säfte, mit einem Champignonentsafter selbst hergestellt. Und wenn man dann noch möglichst Obst und vorallem Gemüse zu sich nimmt. Auch mal in leicht gedünsteter Form. Die Thesen von Johanna Budwig kennt und nur hauptsächlich frisches Leinöl (unerhitzt) verwendet,kann ich selbst bestätigen geht die Heilung voran.

Leider ist es schwierig sich so durchgängig zu ernähren erst recht im üblichen Berufsalltag.

Man muß stark sein und sich von der Masse der "Falschesser" die noch keine Beschwerden haben und angeblichen "Besserwisser" die nur
Kritik üben weil man nun mal anders is(s)t nicht unterkriegen lassen.

Grundsätzlich wenn man das möchte kommt man nicht umhin sich mit sich selbst und seinen (Ess)gewohnheiten auseinandersetzen um diese langfristig zu ändern. z.B. wenn man im Kino unbedingt was knabbern will, neben den vielen Chipstüten und Popkorn, ja dann eben Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne!
Es gibt immer eine Alternativstrategie

Spätestens wenn man so krank ist das man es muß, findet dann die Wende statt, allerdings kostet es noch viel mehr Kraft und bei manchen Menschen ist es dann u.U. zu spät.

Es ist richtig die meisten Schulmediziner und auch zum Teil Heilpraktiker geben keine umfassenden Information wie wichtig die Ernährung ist. Das muß man sich selbst aneignen.

Aber Dank des WWW kann man wenn man will einiges recherchieren und
mit seinem Heilpraktiker oder Ihnen besprechen.

Genuss kommt bei dieser Ernährungsform mit Sicherheit nicht zu kurz. Es ist eben ein ursprünglicherer Genuss, den wir fast vergessen haben, nach Mars, Twix, Chips und Co. ... .

Kann man erst mal nur noch "im besten Fall Kartoffelbrei" essen, ändert sich die Relation ganz schnell, dann ist es das schönste und köstlichste endlich wieder z.B. einen frischen Apfel essen zu können.

Aber der Mensch ist wohl so angelegt, dass er bevor er nicht leidet auch nichts tut.

In diesem Sinne hoffe ich, wird Ihre Arbeit belohnt und mehr Menschen werden darauf aufmerksam wie wichtig die Ernährung ist.

Gruß Birgit

Anonym hat gesagt…

Hallo!
Klar gibt es viele gesunde, und ungesunde Nahrungsmittel. und natürlich sollten wir uns gesund ernähren, aber Essen sollte nicht nur die physischen Bedürfnisse befriedigen, sondern auch psychisches Verlangen stillen. Essen ist etwas sinnliches! Was nützt es, sich ausschließlich gesund zu ernähren, dadurch aber nur Verzicht zu üben, keinen Spaß mehr an der Nahrungsaufnahme zu haben? Stellt sich die Frage, was denn überhaupt gesund ist?! Recherchiert man, was alles schon gesund und ungesund ist oder war, darf man gar nichts mehr essen! Zeitweise waren Kohlehydrate böse, dann Fett, dann nur noch tierisches Fett, bestimmte Fette und Kohlehydrate usw. Die Liste ist fast endlos! Was gesund und ungesund ist wechselt je nach Zeit wie die Mode. Fakt jedoch ist, daß selektierte Nahrungsaufnahme, der Einfacheit halber mal vegane Lebensweise als Beispiel bei Kindern zu extremen körperlichen Schäden führt, Organschäden usw!!! Da Kinder auf Essen empfindlicher und schneller reagieren als Erwachsene, kann ich nicht glauben, daß so etwas gesund sein soll! Außerdem ist das Selektieren der Nahrung oft der erste Schritt in die Esstörung. Desweiteren weiß man, daß zu wenig Fett in der Nahrung, nicht nur zuviel zu Leberschäden und verkürzter Lebenserwarung führt!
Ich denke, daß eine sinnvolle, ausgewogene Ernährung immer noch das beste ist... Mit ausgewogen meine ich natürlich viel Obst und Gemüse (egal ob roh oder gegart), gesunde Kohlehydrate (Vollkorn), 1-2 mal mageres Fleisch pro Woche, mind. ein mal Fisch, so weit es geht natürlich bio, da pflanzliches mehr Vitalstoffe und tierisches keine künstlichen Hormone und Antibiotika enthält! Und wenn ich mal lust auf Schokolade oder Chips habe, dann esse ich halt was! Muß ja nicht die ganze Tafel oder Packung sein, eine Reihe oder eine Handvoll befriedigt doch dann auch, wenn man alle heilige Zeit mal sowas isst! Und Schaden kann das dann auch nicht wirklich! Und noch etwas: es ist auch erwiesen, daß man sich noch so gesund ernähren kann, ohne regelmäßigen Sport (2 mal pro Woche 1 Stunde) lebt man trotzdem ungesund, da man anderen körperliche Bedürfnisse vernachlässigt.

Anonym hat gesagt…

Ich stimme Birgit voll und ganz zu.

Ausserdem denke ich, dass jeder für sich selbst entscheiden kann und muss, was er zu sich nimmt. Nicht umsonst sagt das Gesetz, dass alle Zutaten deklariert werden müssen.
Auf der anderen Seite wäre dieses Gesetz überflüssig, wenn man die Nahrungsmittel nicht industriell verändern würde !?

Ich bin der Meinung, dass nur Lebensmittel für den Körper schädlich sind, die von der Industrie verändert wurden, bzw. durch chemisch hergestellte Zusatzstoffe manipuliert wurden. Denn der Körper kann diese Stoffe nicht erkennen und behandelt diese genauso wie Gift !

Die Menschen sollten mehr darüber nachdenken, w a s sie essen.

Gruss
Katharina

Anonym hat gesagt…

Katharina, was soll man an gesunden Lebensmitteln essen, sprich Obst und Gemüse, wenn man eine Laktose- und Fruktoseintoleranz hat? Da können die Lebensmittel noch so schadstoffarm sein, der Körper verträgt sie trotzdem nicht.
Gruß Inge

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Graeber,
ich bin auch HP und täglich mit diesen Fragen konfrontiert. Mir ist die Problematik und nicht nur die der Fette! bekannt.
Was ich immer wieder feststelle, daß es noch viele Menschen gibt, die ungläubig (wo steht das? Wer hat das gesagt/heraus gefunden? Das kann ja nicht sein!...)reagieren. Ich sehe hier viel Aufklärungsbedarf, aber auch oft eine Überforderung der Menschen, so daß sie zu Vorträgen nicht mehr hingehen. Es kann aber nur über die Menschen was verändert werden, denn auf die Regierung und die herrschenden Strukturen brauchen wir nicht warten, weil dort kein Interesse besteht etwas zu ändern. Steuern wir es doch erstmal über unser Kaufverhalten-was nicht gekauft wird, erledigt sich dann vielleicht allein. Der Verbraucher regelt den Markt entscheidend mit - und Wissen hatte schon immer auch Macht!

I.

Marion hat gesagt…

Hallo,

geht es nicht hauptsächlich darum zu wissen das es eine Gefahr gibt? Ich denke man sollte sich so gut wie möglich informieren und sich dann bemühen die Konsequenz dieser Information weitgehend in seinen Alltag zu integrieren. Schließlich spielen viele Faktoren eine Rolle. Eine alleierziehende, berufstätige Mutter greift schon eher zum Fertigprodukt. Und manche Familien können sich den konsequenten Griff zu den Bioartikeln finanziell nicht erlauben. Da bleibt einem die Devise nach besten Wissen und Gewissen. Den perfekten, einzigen Weg gibt es sowieso nicht.

Mirjam hat gesagt…

Lieber Herr Graeber,

Ihre Hinweise finde ich toll, danke für die hilfreichen Informationen. Bei Chips kommt neben den gehärteten Pflanzenfetten ja noch etwas der Gesundheit Schadendes hinzu: Natriumglutamat oder Geschmacksverstärker. Diese Bestandteile findet man in vielen Lebensmitteln. Noch ein Grund, die Finger von Chips zu lassen.

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Graeber,

ich kenne, wie Sie auch, die Probleme der Gesundheit der Menschen - und
nicht nur körperlich, sondern auch die, die im Denken anfangen und wo
alles getan wird, daß sich die Gleichgültigkeit, die vermeintliche
Machtlosigkeit bei den Menschen nicht ändert.
Ich bin in einem kleinen Ort und stehe einen großen sog.
"Gesundheitszentrum" gegenüber. Hier geht es nur um Geld, wie kann man
noch mehr davon bekommen...nicht um die Gesundheit. Dazu kommt, daß die
Menschen hier sehr, sehr konservativ sind und wenig von dem wissen
wollen, was ich ihnen übermitteln möchte.
Uns Heilpraktikern wird es auch nicht unbedingt leicht gemacht. Mal
abgesehen von den alten Strukturen der Verbände (ich bin ausgetreten),
geht es über üble Nachrede, Warnungen zum HP zu gehen bis zu teilweisen
Verleugnungen unseres Wissen. Ich wünschte mir da eine wesentlich
bessere Zusammenarbeit.
Trotz allem finde ich es sehr gut, wie Sie in der Öffentlichkeit
arbeiten. Vielleicht ist das auch ein Weg, den ich gehen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Eine Kollegin

Anonym hat gesagt…

Erst einmal ganz generell ein großes Dankeschön für dein persönliches Engagement, Rene !!!
Bin selbst HP-Anwärter & habe auch Unterricht in Diäthetik, sowie jahrelanges Selbststudium in Ernährung.
Ich selbst vermeide so fast ziemlich alles, was von der Industrie als Nahrung deklariert wird, esse Obst, Gemüse, Nüsse, etwas Getreide, Trockenfrüchte, auch mal Tofu (obwohl mir der nicht so gut tut), und beim Kochen wenn Fett, dann Ghee.
Mir ist dabei keinerlei Verlust am Genuß geschehen, ich esse nämlich auch ziemlich gerne.
Aber Tatsache ist, sobald man beginnt, dem Körper Nahrung zu geben, die soweit wie möglich natürlich ist, schwindet die Lust auf das konventionelle Essen. Man hat einfach keinen Appetit mehr auf bspw. Pizza, Kuchen, Chips, Fast Food, selbst Wurst & Fleisch.. u.v.a. mehr! Und noch etwas Auffälliges: Sobald man dann doch wieder etwas probiert vom konventionellen Essen: Der Körper reagiert sofort: Mit Vergiftungserscheinungen. Bei mir ist dann mein Gesicht geschwollen, eigentlich fühlt sich dann mein ganzer Körper geschwollen an& sehr sehr unwohl fühlt man sich, als hätte ein starker Energieverlust stattgefunden. Der Körper braucht dann ein paar Tage, um sich wieder zu erholen& zu seinem Normalzustand zurückzukehren. Im Übrigen ist der wohl beste Indikator das Gefühl nach dem Essen: Ist man schlapp, müde & bewegungsfaul, hat man den Körper durch die Nahrungsaufnahme belastet. Ist man hingegen energiegeladen, schwungvoll, gut gelaunt, hat man ihm das richtige zugeführt. Das sind jahrelange Selbstbeobachtungen. Lässt man es einfach erst mal zu, dem Körper andere Nahrung als die konventionelle zu geben, dann reguliert sich das gesamte System, und ganz automatisch verschwinden sämtliche Verlangen nach "Industriemüll".
Übrigens: Ich bin KERNGESUND. Hatte auch nie Mangelerscheinungen.(!)
Noch einen Tip zum Schluß: Informiert euch mal über die Blutgruppenernährung.
Noch einmal: Die meisten Menschen argumentieren immer damit, dass ihnen ja der Genuß am Essen genommen würde, wenn sie nun plötzlich "gar nichts mehr essen" dürften. Nun, es ist tatsächlich so, dass man in einem normalen Supermarkt kaum noch etwas findet, das der dem Körper wohltuenden Nahrung entspricht. Biomärkte haben hingegen so einiges im Sortiment, das die üblichen Zusatzstoffe nicht enthält. Und der höhere Preis lohnt sich einfach. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Der sogenannte Appetit eines Durchschnittsmenschen ist eigentlich kein Indikator mehr für das, was der Körper wirklich braucht, weil man so getrimmt ist auf den 'konventionellen Genuß', so vergiftet bereits.. man muss seinen Körper ersteinmal davon reinigen, zB eben durch ein Fastenprogramm und sich dann Schritt für Schritt an natürliche Nahrung herantasten. Mit der Zeit bekommt man dann einen ganz natürlichen Instinknt dafür, was einem gut tut, was der Körper braucht. Und: Es gibt kein einheitliches Prinzip für jedermann, jeder Körper ist individuell und hat individuelle Bedürfnisse. Es gibt zwar einheitliche Grundprinzipien, doch das Detail muss dann wieder jeder für sich selbst herausfinden.

egofrau hat gesagt…

Hallo Rene,

deine Aufklärungsarbeit finde ich bewundernswert! und ich wünschte, es gäbe mehr Menschen, denen die Gesundheit ihrer Mitmenschen am Herzen liegt.

wie mein "vorschreiber habe ich ähnliche Erfahrungen mit dem gemacht, was die Erzeuger der Nahrungsmittelindustrie als Nahrungsmittel verkaufen. Diese Produkte haben meiner Ansicht nach die Bezeichnung Nahrungsmittel nicht mehr verdient, da sie durch die vielen Zusätze und den Verarbeitungsprozess derart denaturiert sind, dass sie unserem Körper mehr schaden, als nutzen. Deshalb sind auch die vielen Krankheiten, auch die Infektionskrankheiten im weiteren Sinne Umweltkrankheiten, weil auch die vielen anderen Schadstoffe noch dazu kommen, die z.B. sich in der Luft, unserer Kleidung und auch im wohnlichen Umfeld befinden. Es gibt ca. 1,3 (und es werden täglich mehr) Millionen künstlich hergestellte chemische Verbindungen und mit sehr vielen kommen wir tagtäglich in Berührung. Unser Immunsystem erkennt sie als körperfremde Stoffe und ist in Folge ständig damit beschäftigt, sie zu bekämpfen und damit vollkommen überlastet. Kein Wunder also, wenn wir krank werden.

Ich weiss aus eigener Erfahrung, das allein schon durch die Umstellung der Ernährung ein Heilprozess in Gang gesetzt werden kann und kenne viele Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

So ist z.B. auch eine grosse Lüge, das zu einer ausgewogenen Ernährung Fleisch benötigt wird! In Pflanzen und Pilzen sind nachgewiesenermassen! ALLE Mikronährstoffe enthalten, die der menschliche Körper benötigt. Diese Nachweise gelangen nur nicht so in die Öffentlichkeit, weil Lobbyisten daran interessiert sind, dass dieses Wissen nicht an die breite Öffentlichkeit gelangt.

Mittlerweile haben sich aber in Amerika viele Wissenschafftler zusammen geschlossen und fordern öffentlich die Unabhängigkeit Wissenschaftlicher Arbeiten von Politik und Wirtschaft...... Aber auch in Europa werden langsam die Stimmen lauter, die die Aufhebung der Belagerung der Wissenschaft durch Lobby und Politik fordern, weil sie unabhängig arbeiten wollen.

Ändern lassen sich diese Zustände ganz sicher nicht von heut auf Morgen, aber ein stiller Boykott, imdem wir uns informieren und nichts mehr kaufen, von dem wir wissen, dass es unserer Gesundheit schadet, wird wohl die einzige Möglichkeit sein.....

Curd B. hat gesagt…

Herr Seehofer fällt mir schon länger durch verbraucherunfreundliche Meinungen auf. Ob das wohl ein Problem der Moral ist? Zwar wird von der Politik darauf hingewiesen, dass seine familiären Entgleisungen seine Privatsache sind. O.k.! Aber wie wäre das, wenn der Finanzminister privat nach Feierabend einen Bankraub versucht? Auch noch Privatsache?

Pardon, Thema verfehlt. Ich sehe da aber einen absoluten Zusammenhang: Solange die Moral auf den Entscheidungsebenen nicht stimmt, können wir reden, soviel wir wollen.

burckhardp hat gesagt…

Hallo alle zusammen,

eigentlich ist das ganze Thema der Ernährung sehr einfach und man braucht m.E. auch kein Detailwissen.

Wichtig ist nur, daß man nicht gegen die Gesetze der Natur verstößt. Die Natur verzeiht nichts, sie ist hart.

Leider können Politiker, Ärzte und Heilpraktiker, bis auf ein paar Versprengte, damit nichts anfangen, weil man damit kein Geld verdienen kann.

Also, lieber mündiger Bürger, google ein bißchen mit Begriffen wie : Schatalova, Dr. Walker, Raw Family, Natur Pur und dein Leben wird sich ändern

Lieben Gruß

Burckhard

Anonym hat gesagt…

Pur Natur, Family Raw etc super interessant. Werde noch laenger lesen muessen aber kann die artikel emfehlen. Rene vielen Dank fuer die Anregungen via email. Ich werde Fleisch reduzieren und habe vor kurzer Zeit einen Entsafter gekauft. Sogar meinen Kinder schmecken die frischen Saefte und sie verzehren nun auch mehr Obst und Gemuese (roh). :-)

Anonym hat gesagt…

Hallo!
An alle, die sich gesund ernähren: macht ihr Sport, wenn ja, wie oft, wie lange, was? Wie gesund und gut Sport ist, wird wohl jeder wissen...
Ich studiere Medizin, bin große Befürworterin der HP! Es gibt da allerdings auch Grenzen: ich verstehe HP eher als Vorbeugung, d.h., wenn da kleine Störungen sind, ausheilen, damit nichts schlimmeres passiert, bei schwerwiegenden Erkrankungen nur zur Unterstützung, das hat leider die "Erfahrung" bei mir und meinem Umfeld gezeigt.
Naja, und noch was: ein jedweg Ding ist ein Gift, es kommt nur auf die Dosis an!!! Das zeigt sich schön bei Vitalstoffen!! Vergiftung leicht gemacht!

Anonym hat gesagt…

Die Info über die Transfette habe ich schon von meiner Mutter, die sehr belesen ist, übermittelt bekommen. Danke für die vertiefenden Beiträge!
Was ich hier bekannt geben möchte über die Butter-Margarine Diskussion. In der Tiroler-Tageszeitung erschien vor etlicher Zeit ein kleiner Randartikel (!) darüber wie sie die Schadstoffe, Schwermetalle etc. messen: Sie bestimmen sie aus einer bestimmten Menge Butter, da sich dort diese Schadstoffe deponieren.

Mikes comment hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Graeber!

Ein schöner Artikel, der bis auf Ihre Bemerkung über das Olivenöl auch stimmt. Nicht das Erhitzen des Olivenöls erzeugt Transfettsäuren, sondern das Überhitzen! Bis zu einer Temperatur vom 180°C werden die Fettsäuren im Olivenöl durch seine eigenen Antioxydantien geschützt. Eine Aufspaltung in Transfettsäuren erfolgt erst bei massiver Überhitzung. Alles andere sind Schauermärchen, die keiner wissenschaftlichen Untersuchung stand halten. Seit Jahrtausenden wird in den Mittelmeerländern mit Olivenöl gebraten. Das Volk mit der höchsten durchschnittlichen Lebenserwartung in Europa nimmt zum Braten nichts anderes als Olivenöl: die Kreter. Man kann und sollte also seine Bratkartoffeln in Olivenöl braten!
Mit freundlichem Gruß
Mike Seeger
www.olivenoelkontor.de

drhardwich hat gesagt…

Ich würde meine Bratkartoffeln lieber nicht mit Olivenöl braten, dabei entstehen Giftstoffe. Dann lieber herkömmliche GEwürze verwenden und wenn es unbedingt sein muß das Olivenöl nach dem Braten zugeben. Die standart Kartoffel Kreuter wirken ebenfalls bindent und entfalten ihre Wirkung auch nach längerem erhitzen.

Rudi hat gesagt…

Wie bei alles im Leben, ist meist nicht das Produkt ansich schädlich, sondern nur die Menge. Natürlich wäre es auch wünschenswert wenn alle unsere Lebensmittel noch immer so gesund wären wie zu Großmutters Zeiten. Aber sind sie auch nicht.
Das einzige was wirklich zählt ist eine Ernährung, die so viel Abwechslung bietet wie nur möglich. Dann sind auch die Transfettsäuren kein großes Problem.