03 Oktober 2005

Fibromyalgie

Ich hatte schon mehrere Fragen zur Fibromyalgie gestellt bekommen.

Diesmal kam diese Frage im Naturheilkunde - Forum.

Das Thema Fibromyalgie wollte ich eigentlich schon lange behandeln.

Aber: es ist so ziemlich das umfangreichste in der Alternativmedizin - deshalb habe ich es immer vor mir hergeschoben... und die Therapie der Fibromyalgie ist nicht einfach.

1. Es gibt immer noch Ärzte, die ihre Patienten nach Hause schicken und diesen mitteilen: Diese Diagnose gibt es nicht!

-> Doch gibt es: Die Herren und Damen sollten die einschlägigen Definitionen kennen. Wenn nicht, sollten Sie sich Ihr Lehrgeld zurückzahlen lassen oder nochmal an die Universität zurückkehren.

2. Es gibt aber mittlerweile auch viele Ärzte, die dieses Schmerz-Syndrom-Bild der Fibromyalgie sehr gut behandeln können - auch mit Naturheilkunde und Alternativmedizin.

3. Ich höre von Patienten auch häufig, dass deren Arzt gesagt hat: "Da kann man nichts mehr machen..."

Auch diese Aussage halte ich für mehr als ungeschickt.

Wenn überhaupt müsste die Aussage lauten: "Da kann ICH nichts mehr machen."

Woher soll ich denn wissen, ob nicht jemand anderes etwas tun kann?

Aber dieses Problem betrifft nicht nur die Fibromyalgie, sondern auch viele (fast alle) chronischen Krankheiten...

01 Oktober 2005

Demenz und Alkohol

Schon wenig Alkohol kann Gehirnzellen zerstören

Eine neue schädliche Wirkung von Alkohol haben Forscher der Universitätsklinik in Erlangen entdeckt: Der Weingeist treibt die giftigen Homocysteinwerte in die Höhe. Diese stören die Gedächtnisleistungen und bewirken einen Himschwund (Himatrophie).

"Unsere Ergebnisse widerlegen die Mär vom täglichen Glas Rotwein, das der Gesundheit zuträglich ist", sagte der Teamleiter Dr. Stefan Bleich im September 2003 bei der Vorstellung der Untersuchungsergebnisse in Erlangen vor der Fachpresse.

Je höher der Alkoholkonsum, desto schwerwiegender seien die Gehirnschäden durch das Zellgift Homocystein, das auch bei der Entstehung der Arteriosklerose eine wichtige Rolle spielt.

Aber selbst ein Glas Wein oder Bier täglich erhöht den "Giftspiegel" im Blut. Verzichten Sie daher weitgehend auf alkoholische Getränke und bieten Sie auch Ihren Gästen besser vitaminreiche Fruchtsäfte, z. B. Trauben-, Holunder- oder schwarzen Johannisbeersaft an.

Mit Mineralwasser verdünnt sind diese Säfte perfekte, wohlschmeckende und gesunde Durstlöscher.

Mehr zum "Gefässgift" Homocystein habe ich hier verfasst:
http://www.naturheilkunde-preetz.de/homocystein.html