23 April 2011

Homöopathie gegen Krebs?

Die Wirksamkeit homöopathischer Mittel ist unter Skeptikern umstritten. Insbesondere die hoch potenzierten Mittel, in denen kaum noch das Molekül eines Wirkstoffes nachweisbar ist, stoßen auf Skepsis und Unverständnis.

Jetzt wurden von der Universität von Texas die Ergebnisse einer Studie vorgelegt, die sich mit der Wirkung homöopathischer Mittel in ultra-verdünnter Form auf Krebszellen beschäftigt. Die Versuchsreihen hierzu wurden in vitro durchgeführt. Das bedeutet, dass die Krebszellen im Labor in Petrischalen vorlagen. Irgendwelche psychologischen Wirkungen der Medikamente wie etwa ein Placebo-Effekt waren durch den Versuchsaufbau ausgeschlossen.

Die Versuchsreihen wurden mit vier homöopathischen Mitteln in ultra-verdünnter Form an zwei unterschiedlichen Brustkrebszellkulturen gefahren. Hierbei traten bei allen Mitteln Effekte auf die Brustkrebszellen auf, die bis zum Tod der Krebszellen reichten. Daraus schlossen die Forscher, dass von den ultra-verdünnten Medikamenten eine biologisch nachweisbare Wirkung ausgeht. Da durch die Versuchsanordnung "psychologische Effekte" ausgeschlossen wurden, ist anzunehmen, dass die biologischen Wirkungen der auf die Krebszellen von den homöopathischen Mitteln induziert wurden, obwohl diese in ultra-verdünnter Form vorlagen.

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