17 März 2010

Naturheilmittel Heilerde

Die mineralstoffreiche Heilerde fördert die Durchblutung, verbessert den Stoffwechsel und entzieht Wärme. Sie wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd.

Auflagen mit Heilerde eignen sich zur Behandlung von akuten Gelenkentzündungen, oberflächlichen Venenentzündungen, Ausschläge, Entzündungen der Haut, Furunkeln, Insektenstichen sowie Prellungen, Quetschungen und Verstauchungen.

Das Heilerde-Pulver wird mit kaltem Wasser im Verhältnis 1:1 angerührt, auf ein trockenes, dünnes Leinentuch gestrichen und mit dem Brei auf die entsprechende Stelle gelegt. Je dicker der Brei aufgetragen wird, desto stärker kühlt er. Er wird mit einem weiteren Leinentuch und einem Wolltuch abgedeckt. Den Wickel lässt man ca.

2 Stunden liegen, bis die Heilerde trocken und bröckelig ist. Anschließend wird die Haut mit lauwarmem Wasser gereinigt. Wird öfter eine Heilerde-Auflage angewendet, sollte die Haut danach eingefettet werden. Essig verstärkt die Wirkung dieser Auflage.

Bei juckender Haut kann der Brei deshalb mit einem Wasser-Essig- Gemisch (1 Teil Essig und 2 Teile Wasser)angerührt werden.
Heilerde und Schlammanwendungen zu medizinischen Zwecken wurden bereits im Altertum gemacht. Sowohl Pfarrer Kneipp als auch Felke erzielten mit ihnen gute Therapieerfolge. Heute behandeln viele Kurorte ihre Patienten mit diesen Heilmitteln.

Heilerde ist ein Mineraliengemisch, das sich sowohl warm auch kalt einsetzen lässt, wobei sie eher in ihrer kühlenden Variante Verwendung findet, den die Wärmespeicherkapazität ist nicht sehr groß.

Abhängig von der Art der Beschwerden kann eine Behandlung mit Heilerde zwei-dreimalige Anwendung pro Woche über mehrere Wochen fortgesetzt werden.

Übrigens: Die Berliner Charité hat folgende Forschungsprojekte zum Thema Heilerde:
Heilerde und Heilwässer
a) bei Magen-Darm-Störungen
b) bei Haut-Erkrankungen
c) bei menopausalen Beschwerden

Hier noch ein kurzer TV Doku Beitrag zum Thema - im speziellen zur Armenischen Heilerde:

07 März 2010

Radionische Fernbehandlung

Eine Leserin fragte mich, was ich von einer radionischen Fernbehandlung hielte:

Guten Tag,
eine Frage: Was halten Sie von radionischer Fernbehandlung? Sie wird im Netz gewaltig angepriesen (bei Google 10 Seiten Einträge) und die tollsten Ergebnisse in Aussicht gestellt. Ein Anbieter traut sich zu, die M.-Krankheit damit
zu heilen. Ich bin äußerst skeptisch. Haben Sie da schon mal Erfolgsmeldungen gesehen?

Meine Antwort:

Also Ärzten und Heilpraktikern ist per Berufsordnung jegliche Fernbehandlung verboten - so viel zur rechtlichen Situation.

Ich schließe nicht aus, dass eine radionische Fernbehandlung funktionieren könnte. Lassen Sie mich einmal Bezug nehmen zu anderen Schwingunsmedizin-Verfahren. Zum Beispiel Geistheilung oder Reiki. Einige wenige Heiler können das - nach meiner Kentniss. Viele die es behaupten zu können - können es nicht. Aber. Dies ist nur meine persönliche Erfahrung.

Es ist nicht einfach jemanden zu finden der das kann. Eine weitere für mich eher unseriöse Aussage ist ein absolutes Heilsversprechen zu geben. Das kann im Prinzip kein Mensch.

Vielleicht noch eine persönliche Erfahrung: Die Bioresonanztherapie wird ja ähnlich eingeordnet wie die Radionik. Ich war da auch mehr als skeptisch, bis unser Kinderarzt das für meinen Jungen (wegen Allergie) empfahl. Lange Geschichte kurzer Sinn: es funktionierte. Was da genau gewirkt hat? Ich weiß es nicht. Einen Placebo-Effekt schließe ich bei einem Zweijährigen aber weitgehend aus, vor allem weil ich ihm bewußt nicht gesagt habe, wofür das sein soll. Und der Arzt hat auch kaum etwas gesagt -- der ist von Haus aus eher redefaul. Angeschlossen haben den Kleinen die Sprechstundenhilfen.

Von Patienten höre ich aber immer wieder gutes von der Bioresonanztherapie. Radionik ist in Deutschland eher selten, deswegen habe ich den Bezug zu anderen "Schwingungsverfahren" genommen.

Es gibt Untersuchungen zum Phänomen der "Informationsfeldveränderungen". Bekannt wurde die Untersuchung durch das Buch: Der Urzeit Code. Ausgangspunkt für die "Entdeckung" waren ausgerechnet der Pharma-Konzern Ciba-Geigy. Dieser lieferte Anhaltspunkte, die beweisen können, dass Materie über das darüberliegende Informationsfeld verändert werden kann.

Auch bei Forellen hat man diesen Versuch durchgeführt. Das Informationsfeld der Eier
einer Zuchtforelle wurde re-informiert. Es resultierte eine deutliche Veränderung:
Es wuchsen Forellen heran, die in Gestalt und Verhalten der Wildform entsprachen.

Mehr dazu in diesem guten TV-Interview mit dem Biologen Daniel Ebner: